{"id":28778,"date":"2016-11-24T17:11:40","date_gmt":"2016-11-24T16:11:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kvi-bayern.de\/?page_id=28778"},"modified":"2019-04-05T13:45:13","modified_gmt":"2019-04-05T11:45:13","slug":"energiepolitik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.kvi-bayern.de\/energiepolitik\/","title":{"rendered":"Energiepolitik"},"content":{"rendered":"
[et_pb_section admin_label=“section“ fullwidth=“on“ specialty=“off“ background_color=“#2ea3f2″ inner_shadow=“on“ parallax=“off“][et_pb_fullwidth_header admin_label=“Fullwidth Header“ title=“Energiepolitik“ background_layout=“dark“ text_orientation=“center“ header_fullscreen=“off“ header_scroll_down=“off“ background_url=“https:\/\/www.kvi-bayern.de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/11\/signal-kommt-1.jpg“ parallax=“off“ parallax_method=“off“ content_orientation=“center“ image_orientation=“center“ custom_button_one=“off“ button_one_letter_spacing=“0″ button_one_use_icon=“default“ button_one_icon_placement=“right“ button_one_on_hover=“on“ button_one_letter_spacing_hover=“0″ custom_button_two=“off“ button_two_letter_spacing=“0″ button_two_use_icon=“default“ button_two_icon_placement=“right“ button_two_on_hover=“on“ button_two_letter_spacing_hover=“0″ title_font=“|on|||“ background_overlay_color=“rgba(28,28,28,0.36)“]<\/p>\n
[\/et_pb_fullwidth_header][\/et_pb_section][et_pb_section admin_label=“section“ fullwidth=“off“ specialty=“on“ transparent_background=“off“ allow_player_pause=“off“ inner_shadow=“off“ parallax=“off“ parallax_method=“off“ custom_padding=“0px||0px|“ padding_mobile=“off“ make_fullwidth=“off“ use_custom_width=“off“ width_unit=“on“ make_equal=“off“ use_custom_gutter=“off“ parallax_1=“off“ parallax_method_1=“off“ parallax_2=“off“ parallax_method_2=“off“][et_pb_column type=“3_4″ specialty_columns=“3″][et_pb_row_inner admin_label=“row_inner“ custom_padding=“||0px|“ padding_mobile=“off“ use_custom_gutter=“off“ column_padding_mobile=“on“ make_equal=“off“ parallax_1=“off“ parallax_method_1=“off“][et_pb_column_inner type=“4_4″ saved_specialty_column_type=“3_4″][et_pb_text admin_label=“Text“ background_layout=“light“ text_orientation=“left“ use_border_color=“off“ border_color=“#ffffff“ border_style=“solid“ header_font=“|on|||“]<\/p>\n
Sichere, preiswerte und umweltfreundliche Energieversorgung ist eine Grundvoraussetzung f\u00fcr einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort. Fehler in der Energiepolitik wirken sich weit st\u00e4rker aus als in anderen Politikbereichen, weil sie die gesamte produzierende Wirtschaft beeinflusst. Die produzierende Industrie ist energieintensiver Motor f\u00fcr alle Wirtschafts\u00adbereiche und ein wichtiger Stabilit\u00e4tsfaktor. Die Produkte der Kunststoff verarbeitenden Unternehmen in Bayern sind wichtige Treiber innovativer Wertsch\u00f6pfungsketten unterschiedlichster Branchen.<\/p>\n
Der Aufstieg Bayerns zu einem der weltweit wichtigsten, besten und attraktivsten Wirt\u00adschaftsstand\u00adorte ist zu einem gro\u00dfen Teil der weitsichtigen Energiepolitik in der Mitte des letzten Jahrhunderts zu verdanken, dem Bau der TAL-Erd\u00f6lpipeline von Triest bis Bayern und sp\u00e4ter dem g\u00fcnstigen Strom aus Atomkraftwerken. Diese Bedeutung der Energie- und Stromversorgung muss man ber\u00fccksichtigen, um die Entwicklungen und Auswirkungen der Energiewende f\u00fcr die Zukunft von Arbeitspl\u00e4tzen, Wachstum und Wohlstand richtig einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n
Leider werden die drei Hauptziele der Energiepolitik Versorgungssicherheit, Wettbewerbs\u00adf\u00e4higkeit und Umwelt-\/Klimaschutz, also das sogenannte \u201cEnergiepolitische Zieldreieck\u201d, mit den derzeitigen Regelungen alle nicht erreicht:<\/p>\n
Nicht genug damit, dass kein einziges Ziel der Bundesregierung mit dem jetzigen politischen Kurs erreicht wird. Durch die marktverzerrende Wirkung des EEG wird die Stromversorgung immer unsicherer, denn derzeit sendet der Markt falsche Signale an die Marktteilnehmer. Durch den volkswirtschaftlich sehr teuren EEG-Strom sinken die B\u00f6rsenpreise weit unter die Wirtschaftlichkeitsgrenze der meisten konventionellen Kraftwerke. Damit sind dringend ben\u00f6tigte Investionen in Kraftwerke, die bei Windstille oder Dunkelheit Versorgungssicherheit bieten, nicht darstellbar.<\/p>\n
Seit der Novelle des EEG im letzen Jahr m\u00fcssen energieintensive Unternehmen der Kunststoff verarbeitenden Industrie, darunter viele kleine und mittlere Unternehmen, die volle EEG-Umlage zahlen, sobald ihre Stromkosten weniger als 17 Prozent der Bruttowertsch\u00f6pfung ausmachen. Das hei\u00dft: wer in Strom sparende Maschinen investiert hat oder effizientere Verfahren einsetzt, wird f\u00fcr seine Anstrengungen bestraft.<\/p>\n
F\u00fcr diese irrwitzige Entwicklung und zur Finanzierung der Subventionen zahlen alle Stromverbraucher zusammengenommen \u00fcber die EEG-Umlage etwa 23 Mrd. EUR jedes Jahr. Nur zum Vergleich: Der Etat des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung betr\u00e4gt in 2016 etwa 16,4 Mrd. EUR.<\/p>\n
Die Energiewende ist ein Thema von existentieller Bedeutung f\u00fcr unsere Branche. Wir geh\u00f6ren zu den im globalen Wettbewerb stehenden Industrien in unserem Land. F\u00fcr uns ist eine sichere und in den Kosten verkraftbare Energieversorgung unabdingbar, damit wir weiterhin in Deutschland produzieren k\u00f6nnen. F\u00fcr unsere Branche ist neben konkurrenzf\u00e4higen Strompreisen die mit allem Nachdruck zu versehende Forderung nach Versorgungssicherheit von gro\u00dfer Bedeutung.<\/p>\n
Weitere interessante Artikel und Positionen zum Thema Energiepolitik finden Sie auch auf der Seite der Bayerischen Chemieverb\u00e4nde: Bayerische Chemieverb\u00e4nde – Themen – Energiepolitik<\/span><\/a><\/p>\n