{"id":30530,"date":"2018-02-06T14:33:25","date_gmt":"2018-02-06T13:33:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kvi-bayern.de\/project\/wissen-wie-wirtschaft-funktioniert-www-chemie-arbeitgeber-de-update-2-2\/"},"modified":"2020-11-06T16:45:32","modified_gmt":"2020-11-06T15:45:32","slug":"wissen-wie-wirtschaft-funktioniert-www-chemie-arbeitgeber-de-update-2-2","status":"publish","type":"project","link":"https:\/\/www.kvi-bayern.de\/project\/wissen-wie-wirtschaft-funktioniert-www-chemie-arbeitgeber-de-update-2-2\/","title":{"rendered":"\u201eSoziale Planwirtschaft\u201c?"},"content":{"rendered":"
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Noch sind die Unterschriften unter einen m\u00f6glichen Koalitionsvertrag der \u201eGroKo\u201c nicht geleistet, doch schon zeichnet sich ab: Der Preis f\u00fcr eine Regierungsbeteiligung der SPD ist hoch. Dabei verfestigt sich der Eindruck \u2013 und das gilt leider f\u00fcr alle der beteiligten Koalition\u00e4re \u2013 dass die bisher erzielten Vereinbarungen weit mehr von der Furcht vor dem W\u00e4hler bei m\u00f6glicherweise drohenden Neuwahlen als von der Frage getragen sind, was unser Land an strategischen Weichenstellungen wirklich braucht, um Antworten auf die besonderen Herausforderungen unserer Zeit zu geben und die aktuell sehr positive wirtschaftliche Lage zukunftsfest zu machen.<\/p>\n
Und dies, obwohl alle Beteiligten nicht m\u00fcde werden, sich auf Ludwig Erhard und die \u201eSoziale Marktwirtschaft\u201c als das Erfolgsmodell und die Grundlage unseres Wohlstands zu berufen.<\/p>\n
Statt verst\u00e4rkt auf gr\u00f6\u00dfere Freir\u00e4ume f\u00fcr Unternehmertum, Flexibilit\u00e4t, weniger B\u00fcrokratie, Impulse und Offenheit f\u00fcr Innovation und Fortschritt sowie Wettbewerb um die besten L\u00f6sungen im Markt zu setzen, tr\u00e4gt die im Koalitionsvertrag beschriebene Wirtschaftsordnung mehr und mehr Z\u00fcge einer b\u00fcrokratischen, staatlich regulierten Planwirtschaft und der Begriff \u201esozial\u201c wird f\u00e4lschlicherweise vor allem mit \u201estaatliche Wohltaten\u201c \u00fcbersetzt.<\/p>\n
Demgegen\u00fcber werden Ma\u00dfnahmen der Agenda 2010 systematisch in Frage gestellt, obwohl sie den aktuellen wirtschaftlichen Erfolg erst m\u00f6glich gemacht haben. Wir laufen gerade Gefahr, diesen Erfolg f\u00fcr die Zukunft wieder zu verspielen.<\/p>\n