{"id":30850,"date":"2018-08-02T09:21:23","date_gmt":"2018-08-02T07:21:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kvi-bayern.de\/project\/wissen-wie-wirtschaft-funktioniert-www-chemie-arbeitgeber-de-update-3-2\/"},"modified":"2018-08-02T09:27:30","modified_gmt":"2018-08-02T07:27:30","slug":"ordentliche-mitgliederversammlung-am-24-07-2018","status":"publish","type":"project","link":"https:\/\/www.kvi-bayern.de\/project\/ordentliche-mitgliederversammlung-am-24-07-2018\/","title":{"rendered":"Ordentliche Mitgliederversammlung am 24.07.2018"},"content":{"rendered":"
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Auf Einladung des Vorstandsvorsitzenden im Verband der Kunststoff verarbeitenden Industrie in Bayern e.V. (KVI), Herrn Christoph Fa\u00dfhauer, trafen sich die Vertreter der Mitgliedsunternehmen am 24.07.2018 zur ordentlichen Mitgliederversammlung im Verbandsgeb\u00e4ude in M\u00fcnchen.
\nZu Beginn seines Berichts beschrieb Herr Fa\u00dfhauer die gute wirtschaftliche Lage des vergangenen sowie des laufenden Jahres und verwies dann allerdings auf die zunehmenden Risiken. \u201eTrotz der aktuell sehr stabilen wirtschaftlichen Situation m\u00fcssen wir uns vor Augen halten, dass die Risiken zunehmen und sich parallel dazu die Wachstumsaussichten eintr\u00fcben. Handelskonflikte, Brexit sowie Umbr\u00fcche in der Automobilbranche sind Herausforderungen f\u00fcr unsere Branche.\u201c Eine \u00fcberbordende Staatsverschuldung einiger europ\u00e4ischer L\u00e4nder, z.B. Italien, k\u00f6nne durchaus eine neue Finanzkrise verursachen. Abschlie\u00dfend betonte Herr Fa\u00dfhauer, dass vor dem Hintergrund der aktuell sehr guten wirtschaftlichen Lage ein tragf\u00e4higer, zukunftsorientierter Tarifabschluss kein Selbstl\u00e4ufer sein w\u00fcrde.<\/p>\n
Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Verbandes, Herr Walter Vogg, widmete zun\u00e4chst einen gro\u00dfen Teil seines Berichts der Tarif- und Sozialpolitik.
\nUnter Hinweis auf die im Herbst anstehende Tarifrunde berichtete er \u00fcber die bereits angelaufenen Tarifverhandlungen in der chemischen Industrie, die hinsichtlich der Erwartungshaltung bekannterma\u00dfen eine erhebliche Ausstrahlung auf die eigene Branche h\u00e4tten.
\nBeim Thema Sozialpolitik verwies er zun\u00e4chst auf den zunehmenden Anspruch des Gesetzgebers auf (Mit-)Gestaltung der Arbeitswelt mit dem Ziel, die abnehmende Tarifbindung der Unternehmen auszugleichen bzw. durch \u00d6ffnungsklauseln f\u00fcr tarifgebundene Unternehmen zu f\u00f6rdern. Beispiele seien Regelungen zu Werkvertr\u00e4gen, Zeitarbeit, dem Mutterschutzgesetz, zur Br\u00fcckenteilzeit oder zur sachgrundlosen Befristung sowie nicht zuletzt das Entgelttransparenzgesetz, die die Unternehmen in ihrer Handlungsf\u00e4higkeit einschr\u00e4nkten. Um so wichtiger sei es, so Walter Vogg, die Tarifbindung und den Fl\u00e4chentarif mit guten Tarifvertr\u00e4gen, die f\u00fcr beide Seiten Nutzen, Mehrwert und Betriebsfrieden stiften, zu erh\u00f6hen um dem Gesetzgeber hier den Wind aus den Segeln zu nehmen.
\nDie Vorteile einer Mitgliedschaft im Arbeitgeberverband demonstrierte Walter Vogg auch anhand des umfangreichen Serviceangebots des Verbandes, das von der juristischen Unterst\u00fctzung, \u00fcber Seminare, Schulungen und Infoveranstaltungen, zahlreiche Praxishilfen \u2013 ganz aktuell auch zu Arbeiten 4.0 \u2013 , bis zu Marketingaktivit\u00e4ten im Bereich Berufsausbildung reiche.<\/p>\n
Im Anschluss an den internen Teil der Mitgliederversammlung war Dr. R\u00fcdiger Baunemann, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer PlasticsEurope Deutschland e. V., Frankfurt am Main, als Gastredner geladen. Dr. Baunemann f\u00fchrte in seinem Vortrag durch \u201eaktuelle Themen der Kunststoffindustrie \u2013 von Marine Litter zu Circular Economy\u201c<\/strong>. [\/et_pb_text][et_pb_post_nav admin_label=“Beitragsnavigierung“ in_same_term=“on“ hide_prev=“off“ hide_next=“off“ prev_text=“Vorheriger“ next_text=“N\u00e4chster“ use_border_color=“on“ border_color=“#0c71c3″ border_style=“solid“]<\/p>\n [\/et_pb_post_nav][\/et_pb_column][et_pb_column type=“1_3″][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section][et_pb_section admin_label=“section“][et_pb_row admin_label=“row“][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":" Auf Einladung des Vorstandsvorsitzenden im Verband der Kunststoff verarbeitenden Industrie in Bayern e.V. (KVI), Herrn Christoph Fa\u00dfhauer, trafen sich die Vertreter der Mitgliedsunternehmen am 24.07.2018 zur ordentlichen Mitgliederversammlung im Verbandsgeb\u00e4ude in M\u00fcnchen. Zu Beginn seines Berichts beschrieb Herr Fa\u00dfhauer die gute wirtschaftliche Lage des vergangenen sowie des laufenden Jahres und verwies dann allerdings auf die […]<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":30853,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"project_category":[167,27],"project_tag":[142,173],"class_list":["post-30850","project","type-project","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","project_category-167","project_category-presse","project_tag-christoph-fasshauer","project_tag-mitgliederversammlung-2018"],"acf":[],"yoast_head":"\n
\nNach Beschreibung der allgemeinen \u00f6ffentlichen Stimmungslage zum Thema \u201eKunststoff\u201c und \u201eMarine Litter\u201c im Speziellen, stellte er die EU-Kunststoffstrategie vor, mit der man diese Problematik in den Griff bekommen wolle. Denn, \u201e\u2026in Tagesmedien seien Kunststoffverpackungen aktuell ein h\u00e4ufig gew\u00e4hltes Thema, wobei im Mittelpunkt der Debatte meist die hohen Abfallmengen und die Frage, wie Verbraucher Kunststoffverpackungen zu Gunsten der Umwelt vermeiden k\u00f6nnen, stehen\u201c, so Dr. Baunemann. Au\u00dfer Acht gelassen werde allerdings, dass Kunststoff-Verpackungen entscheidende Funktionen wie Produktschutz, l\u00e4ngere Haltbarkeit und Hygiene erf\u00fcllen und h\u00e4ufig der ressourceneffizienteste Werkstoff seien. Er sieht in vielen Anwendungen Kunststoff als Teil der L\u00f6sung \u2013 wie dies die Beispiele Leichtbau und Energieeinsparung zeigten \u2013 und nicht des Problems. Dies ins Bewusstsein von Politik und \u00d6ffentlichkeit zu r\u00fccken, sei unter anderem Aufgabe von PlasticsEurope.<\/p>\n