{"id":33864,"date":"2023-11-30T14:42:26","date_gmt":"2023-11-30T13:42:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kvi-bayern.de\/project\/tarifverhandlungen-fuer-die-kunststoff-verarbeitende-industrie-gestartet-2\/"},"modified":"2023-11-30T14:58:27","modified_gmt":"2023-11-30T13:58:27","slug":"erste-tarifverhandlung-der-kunststoff-verarbeitenden-industrie-in-bayern-ergebnislos-vertagt","status":"publish","type":"project","link":"https:\/\/www.kvi-bayern.de\/project\/erste-tarifverhandlung-der-kunststoff-verarbeitenden-industrie-in-bayern-ergebnislos-vertagt\/","title":{"rendered":"Erste Tarifverhandlung der Kunststoff verarbeitenden Industrie in Bayern ergebnislos vertagt"},"content":{"rendered":"
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M\u00fcnchen \u2013 Am 28.11.2023 fand die erste Tarifverhandlung f\u00fcr die Kunststoffbranche in Bayern statt. Die Verhandlungen, liefen in einer sehr fairen und \u2013 angesichts der andauernden Krise \u2013 beiderseitig von gro\u00dfem Ernst gepr\u00e4gten Atmosph\u00e4re ab. Ein Ergebnis wurde jedoch noch nicht erzielt.<\/p>\n
Zu Beginn legte der Verhandlungsf\u00fchrer der IGBCE, Gerd Hammerl, stellvertretender Landesbezirksleiter Bayern, die Forderungen der IGBCE f\u00fcr den KVI Bayern dar.<\/p>\n
Diese lautet:<\/p>\n
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Gerd Hammerl begr\u00fcndete die sehr hohe Forderung mit den f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten massiv gestiegenen Verbraucherpreisen, die vor allem f\u00fcr die unteren Einkommensgruppen zu einer hohen Belastung w\u00fcrden, die durch die Entgeltsteigerungen der letzten Jahre bei weitem nicht ausgeglichen worden seien. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die letzten Tarifabschl\u00fcsse beim KVI, mit denen man durch entsprechende Zur\u00fcckhaltung von Seiten der Besch\u00e4ftigten einen wesentlichen Beitrag zur Krisenbew\u00e4ltigung geleistet habe. Mittlerweile sei aber eine Grenze der Belastbarkeit erreicht. Zudem forderten die Besch\u00e4ftigten nicht zuletzt aufgrund der Entwicklungen und Optionen auf dem Arbeitsmarkt sowie der damit einhergehenden hohen Tarifabschl\u00fcsse auch in anderen Branchen, dass sie beim KVI lohnpolitisch nicht abgeh\u00e4ngt werden d\u00fcrften.<\/p>\n
Im Anschluss erwiderte Walter Vogg, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer beim Verband der Kunststoff verarbeitenden Industrie in Bayern e. V. (KVI), f\u00fcr die Arbeitgeberseite, dass die Forderung der IGBCE in der vorgelegten Form und H\u00f6he nicht erf\u00fcllbar sei.<\/p>\n
Zwar w\u00fcrden die Belastungen der Besch\u00e4ftigten durch den Anstieg der Verbraucherpreise anerkannt. Dar\u00fcber hinaus erlebten die meisten Unternehmen, dass sich der Arbeitsmarkt insbesondere aufgrund der demografischen Entwicklung und des daraus resultierenden Arbeits- und Fachkr\u00e4ftemangels zu einem \u201eArbeitnehmermarkt\u201c entwickelt habe.<\/p>\n
Allerdings m\u00fcssten sich Entgeltforderungen nicht nur an der Inflation, sondern auch an der Belastbarkeit und Leistungsf\u00e4higkeit der einzelnen Unternehmen orientieren, wenn man die Wettbewerbs- und Zukunftsf\u00e4higkeit der Unternehmen am Standort Deutschland angesichts der vielf\u00e4ltigen Kostenbelastung und der notwendigen Investitionen in die \u201eTransformation\u201c nicht gef\u00e4hrden wolle. Ansonsten w\u00fcrde man nur einer weiteren Deindustrialisierung Vorschub leisten, f\u00fcr die es leider t\u00e4glich neue Beispiele gebe.<\/p>\n
Das Fazit des KVI lautet daher wie folgt: <\/strong><\/p>\n <\/p>\n Die Verhandlungen wurden vertagt und werden am 14.12.2023 fortgesetzt.<\/p>\n Von links nach rechts: Gerd Hammerl, Walter Vogg, Christoph Fa\u00dfhauer<\/p><\/div>\n <\/p>\n\n\t\t\n
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